Wer wir sind

Das Entrepreneurship Center (EC) dient als Dialogplattform für Studierende, Unternehmerpersönlichkeiten und die Öffentlichkeit.
Im Bereich Weiterbildung entwickeln wir Angebote auf universitärem Niveau. Personen, die sich auf Entrepreneurship in bestehenden Organisationen spezialisieren wollen, und (zukünftige) UnternehmerInnen sind gleichermassen angesprochen.

Im Bereich Outreach bieten wir Veranstaltungen zur Vernetzung und Weiterentwicklung von unternehmerischen Personen und Projekten. Insbesondere der Berner Business Creation Wettbewerb sowie der Berner Start-up Evening dienen der Verbindung zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft.
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In’s Weekend mit – ICONSPEAK

Impression ICONSPEAK

Die Gründer Georg Horn und Florian Nast sorgten mit ICONSPEAK 2016 für einen viralen Medienhype rund um den Globus: als ihr Motorrad im vietnamesischen Hinterland den Geist aufgab, waren die Gründer mit einer Sprachbarriere konfrontiert und designten, um künftig solche Situationen vermeiden zu können, ein T-Shirt mit 39 verschiedenen icons. Mit dem Rabattcode BBCW2017 erhalten unsere BBCW-Blogleser nun exklusiv bis am 31. März 2016 11% Nachlass auf ihre Bestellung! Lasst euch nun von den beiden sympathischen Gründern überzeugen, warum ICONSPEAK einfach in jeden Kleiderschrank gehört!

 

 

 

  • Georg und Florian, könnt ihr uns die Geschichte hinter ICONSPEAK erzählen?

Kennengelernt haben wir uns während unserem Bachelorstudium in Betriebsökonomie an der BFH Bern. Es entstand sofort eine tolle Freundschaft, und so gingen wir auch gemeinsam auf Reisen. Wir durchquerten 2013 mit dem Töff Vietnam und hatten dabei mehr als nur eine Panne! Oft sprachen die Einheimischen aber kein Englisch und wir nutzten Stift und Papier um uns zu verständigen: schnell wurde uns bewusst, dass wir immer wieder die gleichen Zeichen benutzten und diese auch überall verstanden wurden – plötzlich konnten wir uns mit allen verständigen! So entstand dann die Idee zu unseren ICONSPEAK-T-Shirts. Damit muss man nicht noch mehr Gepäck mit sich tragen und unser Produkt funktioniert ohne Technologie, Internet oder Strom – egal wo und in welcher Lage ich also bin, ich kann darauf zurückgreifen. Im September 2015, an einem gemütlichen Abend auf unserem Balkon, entschieden wir uns dann endlich die Idee wahr werden zu lassen und wirklich umzusetzen. Wir suchten unsere Produzenten und gingen im Februar 2016 mit unserem Onlineshop an den Start – zu Beginn unterstützten uns vor allem unsere Familien und Freunde. Wir wollten aber mehr und schrieben für den australischen Blog LOST AT EMINOR einen Artikel über uns. Im ersten Anlauf erhielten wir eine Absage, doch davon liessen wir uns nicht entmutigen. Wir schrieben den Artikel neu und sendeten ihn wieder zurück – und unsere Hartnäckigkeit wurde belohnt! Im April 2016 veröffentlichte der Blog unseren Eintrag – und damit fiel der Startschuss für ICONSPEAK definitiv und ging um die ganze Welt.

 

  • Ihr seid mit euren Produkten bereits international auf dem Markt und lasst auch im Ausland produzieren: wie kriegt man solch eine grosse Organisation am besten unter einen Hut und wie behält man die Kontrolle?

Grundsätzlich arbeiten wir B2C mit dem Print-on-demand-Service: wenn der Kunde auf unserer Website eines unserer T-Shirts bestellt, nimmt unser Produzent in Californien USA das Shirt in der passenden Grösse und Farbe aus dem Regal, bedruckt dieses und verschickt es danach. Somit müssen wir uns persönlich nicht um jede einzelne Bestellung kümmern, sondern haben das Ganze automatisiert. B2B verkaufen wir unsere Produkte auch in diversen Shops, beispielsweise im national geographic, Fizzen (Schweiz) oder letstango (Dubai), und die Produktion hierfür läuft über eine Druckerei in Deutschland. Wir schätzen uns sehr glücklich, haben wir das Jahr 2017 und somit diverse moderne Onlinetools zur Unterstützung. Um sämtliche Prozesse effizient halten zu können, kommunizieren wir viel über Slack, eine App in der wir uns verschiedene Channels eingerichtet haben. Sie hilft uns in der Koordination und Festhaltung der Daten und Entscheidungen, die wir einst getroffen haben. Unsere Dateien tauschen wir über Dropbox aus und Emails werden sofort mit der jeweiligen Ansprechperson gekennzeichnet und weitergeleitet. Zusätzlich arbeiten wir mit Freelancern aus aller Welt zusammen, um beispielsweise ein Video für uns machen zu lassen. Wir betreiben in allen Bereichen soweit wie möglich klassisches Outsourcing, damit wir uns auf unsere Kernbereiche konzentrieren und so Geld, Zeit und manchmal auch Nerven einsparen können!

 

  • ICONSPEAK löste im April 2016 einen viralen Hype aus. Wie geht man als junges Startup damit um, was kommt da auf einem zu und auf was muss man dabei vorbereitet sein?

Grundsätzlich kann man sich gar nicht darauf vorbereiten. Plötzlich ist da eine Welle, und man kann nur probieren, so gut und so schnell es geht aufzuspringen und mit ihr zu reiten – auf die Welle selbst und wo sie einem hinträgt hat man aber keinen Einfluss. Man kann nur probieren einen möglichst guten Start hinzulegen, die richtigen Worte und Fotos auf der Website haben, ein sympathisches Auftreten an den Tag legen – aber was dann geschrieben und geredet wird, darauf hat man keinen Einfluss mehr. Als unser Beitrag auf dem australischen Blog veröffentlicht wurde, ging alles ganz schnell: der Hype schwappte innerhalb von wenigen Tagen von Australien nach Frankreich und anschliessend nach Amerika über. Unsere Mailserver brachen unter all den Kunden- und Mediennachfragen regelrecht zusammen, und Florian kam extra sofort aus seinem Urlaub in Zentralamerika zurück. Am 19. April 2016 war ICONSPEAK auf der CNN-Frontseite und erhielt damit mehr mediale Aufmerksamkeit als der Gotthard-Basistunnel! Wir wurden zu unzähligen Interviews und sogar in die amerikanische Shark Tank Show eingeladen, allerdings sind wir keine Amerikaner und daher war eine Teilnahme schlussendlich trotzdem nicht möglich. Ein solcher Hype hat aber auch seine Schattenseiten: wir erhielten auch sehr viel Spam, plötzlich wollten alle ein Stück des Kuchen abhaben, und natürlich gab es sofort sehr viele Fälscher und Kopierer unserer Produkte. Wir haben das Design und die Handelsmarke von ICONSPEAK schützen lassen, aber man kann einfach nicht gegen alle rechtlich vorgehen, das ist schlichtweg zu aufwändig. Trotzdem ist ein viraler Hype natürlich für jedes Geschäft wünschenswert, und wir hatten Glück, dass wir den Bestellungsprozess schon automatisiert hatten und uns so auf all die Nachrichten konzentrieren konnten. Wir wissen aber auch, dass ein solches Erlebnis einmalig ist: unsere Welle trug uns an einen wunderschönen Sandstrand – die Insel erkunden und diese langfristig erobern müssen wir jetzt aber selber.

Begeistert und die nächsten Ferien stehen schon bald an? Dann sichert euch jetzt bis am 31. März 2016 mit dem exklusiven Berner Business Creation Wettbewerb Code BBCW2017 11% Rabatt auf eure Bestellung bei ICONSPEAK!